Der älteste bekannte Senior der Holubska-Linie ist Julian Piwkowski (A00006/A unter www.piwkowski.net.
Die Informationen über ihm stammen von Stanislaw Piwkowskis Tagebuch von 1961 - 1965.
In diesem Tagebuch sind die geführten Gespräche aus der Zeit vor 1918 mit dem Großvater Aleksander Piwkowski (A00005/1) notiert.
Der Autor erklärt, dass er nur das notierte, was er von den Gesprächen mit
seinem Großvater im Gedächtnis behielt..
Das Tagebuch wurde zugänglich durch Gerd von Piwkowski (A00351/FAAA) Langenfeld
und Familienarchiv Inhaber. Und jetzt die genealogischen Informationen aus dem
Tagebuch des Julian (A0006/A) und seinen Kindern.
A00006
Julian war Mechaniker auf dem Landgut und der Zuckerfabrik in Mircze,
Kreis Hrubieszow (Bug). Er hatte vier Söhne und zwei Töchter.
A00018
Feliks war der älteste Sohn von Julian und später auch der Mechaniker auf
dem Landgut in Holubie.
Gestorben ist Feliks im Jahre 1915 und war da 55 Jahre alt (geb. 1860). Beerdigt
ist er in Krylöw am Bug.
Jan war der zweite Sohn von Julian und war verheiratet mit ? Koszalko in
Hrubieszow, auf der sogenannten Teresowka (terrassenförmig), wo er eine Schmiede
und Mechanikerwerkstatt hatte und dort 1916 starb,
Bronislaw war der dritte Sohn von Julian. Er war verheiratet mit Jozefa
Teodorowiczowna. Er arbeitete im Büro des Warenhauses seines Bruders? in Lublin.
Die Trauung fand im Hotel „Jania" in Lublin statt. Bronislaw ist 1924 plötzlich
an Herzinfarkt gestorben.
Bruder 4?
Schwester 1+2?
Feliks, geb. 1860, der älteste Sohn von Julian war verheiratet mit Teofila
Bilska. Sie hatten 6 Söhne und eine Tochter, alle geboren in Holubie (Golebie)
bei Hrubieszow im Landgut der Swiezawskis (Formular AC).
Hier haben alle Söhne das Schmiede-Mechaniker-Handwerk gelernt und
gearbeitet.
Der Swiezawski war sehr zufrieden mit der Arbeit dieser Leute. Er wusste nich dass zwischen den Mechanikern und den Stallknechten ein geheimer Krieg geführt wurde. Die Mechaniker kümmerten sich um die Werkzeuge, und die Bedienung (Knechte) hatten sie ständig zerstört. Z.B. die Dreschmaschine, um dann freie Tage zu bekommen. Dasgleiche passierte unter den Schnitterinnen und Getreidemäher. Aus diesem Grund haben die Stallknechte in unserer Familie kein Ansehen, sie sind brutal, primitiv und unachtsam.
Drei Söhne von Feliks haben nach der Heirat das Landgut verlassen. Sie hatten jetzt eigene landwirtschaftliche Betriebe und die Schmiede für umliegende Bauern. Der vierte Sohn hatte in der schlechten Zeit Arbeit im Landgut der Lokaczkowski in Dobuzek bei Laszczow gefunden. Zwei von Feliks Söhnen sind auf dem Landgut der Swiezawskis in Golebie bis 1945 geblieben.
Feliks hatte sechs Söhne und alle waren Schmiede-Mechaniker. Feliks hatte vierzehn Enkelkinder, von denen haben nur zwei das Scluniedehandwerk gelernt.
Vier Söhne von Feliks: Edward, Kazimierz, Czeslaw und Waclaw
wohnten in der Umgebung von Laszczow, wo auch die letzte Ruhestätte ist.
Franciszek ist in Krylöw (Bug) und Teofil in Tomaszow-Lubelski beerdigt.
Jetzt stelle ich den Lebenslauf der Kinder von Feliks vor, in Anlehnung der Informationen seiner Enkelkinder:
Julia (1887 - 1942) heiratete den Witwer Tomasz
Ozarowski. Sie hatten eine Tochter Eugenia und zwei Söhne Tomasz und Waclaw. Sie
ist sehr schnell eine Witwe geworden, aber trotzdem zufrieden geblieben. Ihre
Brüder Edward und Kazimierz, die ihre Landgüter in der Nähe hatten, haben ihr
sehr geholfen. Julia ist beerdigt in Podhorce Kreis Tomaszow-Lubelski.
Franciszek (1889 -1950) war verheiratet mit Wladyslawa
Piwkowski, sie waren nicht mehr verwandt. Diese beiden hatten zwei Söhne Czeslaw
und Kazimierz und die Tochter Jadwiga.
Franciszek kaufte von den Swiezawskis die Gmndstücke in Zareka (bei Golebie), wo
er natürlich eine Schmiede und einen landwirtschaftlichen Betrieb hatte.
Der Ort war wunderbar, besonders im Frühling und Sommer. Viel Ruhe, in der Nähe
ein Wald. Heutzutage, Anno 2000, würden wir sagen, ein perfekter Ort für den
Urlaub auf dem Land. Nur die vielen Wildschweine haben großen Schaden
angerichtet. Wahrscheinlich wegen der Waldtiere haben die Swiezawskis dieses
Grundstück verkauft. Franciszek war fröhlich, rücksichtsvoll, witzig, er spielte
sehr schön Geige. Er starb plötzlich bei der Verladung der Rüben.
Edward (1894 -1974) und Kazimierz (1903 - 1984) werden
zusammen vorgestellt. Diese beiden Brüder haben auch zwei Schwestern geheiratet,
und zwar Teodorja und Stanislawa Karwat. Beide Brüder hatten zusammen einen
großen ladwirtschaftlichen Betrieb. Da der Betrieb sehr erfolgreich gefuhrt
wurde, konnten sie auch den aus der im Ort Rzeczyca (Ukraine) stammenden Janek
Kosoput einstellen. Dieser Jan Kosoput wurde wie ein Familienmitglied behandelt.
Edward und Kazimierz hatten natürlich in Domaniz eine Schmiede. Diese war die
beste unter allen vier. Hier kamen viele Bauern um Kontakt zu pflegen, oder die
jungen Leute, die Ihre Kräfte zur Schau stellten.
Die Brüder waren allgemein beliebt. Aber nicht nur das. Sie haben gut gearbeitet
und waren dadurch gut angesehen. Im Jahre 1939 wegen des zweiten Weltkrieges
ging das Haus und auch der ganze Betrieb in Flammen auf. Ein Jahr später wurde
auch die Scheune mit allem Inventar ein Opfer des Krieges. Deutsche Soldaten
haben beim Löschen dieses Brandes geholfen.
Nach dem Krieg, nach der Befreiung wurde das Grundstück geteilt und beide
Familien führten getrennte ökonomische Höfe. Edward und Teodorja hatten Tochter
Adela und Sohn Henryk. Kazimierz und Stanislawa hatten zwei Söhne, Merian und
Tadeusz und Tochter Teresa.
Teofil (1898 - 1984) heiratete Fatima Smyk. Sie hatten
drei Söhne: Stanislaw, Feliks, Mieczyslaw. Bis zur Flucht im Krieg 1944
arbeitete Teofil zusammen mit seinem Bruder Waclaw als Schmiede-Mechaniker auf
dem Landgut der Schwiegermutter
Swiezawski in Holobie (Golebie). Teofil war ein unvergleichlicher Plauderer und
Kenner der Werke von Wladyslaw Buchner, der Hauptredakteur der satyrischen
Zeitung „Mucha-Fliege" sowie auch die Methode der Wassertherapie des Priesters
Sebastian Kneipp.
Nach dem Krieg kehrte Teofil nicht mehr nach Holubie zurück. Er lebte in
Tomaszow Lubelski.
Czeslaw (1900 - 1991) heiratete Julia Sas. Er war
Schmiede-Mechaniker in Dobuzek auf dem Schwiegermütterlichen Landgut
Kolaszkowski, das auch unter anderem einen Pferdestall hatte. Er hat hierfür
eine Prüfung abgelegt und arbeitete dort bis zum Jahre 1945. Das Landgut wurde
zum Staatsgut umgestaltet. Czeslaw wurde hier zum Hauptmechaniker befördert.
Bevor er in Rente ging, baute er sich ein Haus, hierbei wurden sehr viele
geschmiedete Elemente verarbeitet. Er war phlegmatisch und auf die Frage: Wann
ziehst du in dein Haus ein?, antwortete er: „Ist nicht so eilig". Sie hatten
zwei Söhne: Zbigniew und Kazimierz und Tochter Danuta. Er war nicht der jüngste
vorn seinen Geschwistern, aber er überlebte alle.
Waclaw (1909 - 1969) war der Jüngste. Er heiratete Helena Wronka mit der er auch einen landwirtschaftlichen Betrieb führte in Kolonie Nadolce Kreis Laszczow. Diese beiden hatten zwei Söhne, Adam und Wieslaw. Die ersten Jahre ihres gemeinsamen Lebens waren sehr schwer. Sie mussten den Geschwistern seiner Frau das Gut abzahlen. Waclaw arbeite nebenbei auch als Heizer und Mechaniker in der Molkerei in Laszczow. Er war sensibel, rücksichtsvoll und schonte sich nicht. Plötzlich ist er mit Herzinfarkt gestorben.
Autorenbemerkung von Henryk Piwkowski, Warschau (A00162AC).
Dieses ist die Saga von Feliks Kindern. Alle habe ich nicht persönlich gekannt,
viele waren und sind schon gestorben.
Analog: die Enkelkinder haben über Feliks Kinder geschrieben, diese
Familiengeschichte muss weitergegeben werden von den Urenkelkinder, was
vermutlich noch schwieriger wird, da zur Zeit 2001 die Piwkowskis in der Welt
verstreut sind, wie in die Länder: Deutschland, Polen, Italien, Frankreich,
Ukraine, Kanada, Amerika und mit vielen Kontakt über das privat gerührte
Familienarchiv
besteht.
Die Geschichte des Lebenslauf der Felikskinder ist zusammengestellt von Henryk Piwkowski (A00162/AC) Sohn von Edward. Er hat diesen Lebenslaufan das Familienarchiv der Piwkowskis in 40764 Langenfeld, Memelweg 7, geschickt. Hiervon geht eine Kopie in Deutsch an Aleksander Piwkowski in Krakau, der die Internetseite bearbeitet.
Warschau/Langenfeld, Juni 2001
Erstellt: 28.06.2006
Podziêkowania dla Gerda za przes³anie materia³ów.
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Aleksander Piwkowski |
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